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Home | Rund um Wien | Ljubljana, Teil 3

 Ljubljana/Laibach Teil 3

Dom St. Nikolaus

 

Dom St. Nikolaus, 1708; Kuppel 1841 

Innenansicht

An der Stelle der heutigen Domkirche erbauten die Fischer und Schiffer Ljubljanas bereits im 13. Jahrhundert eine romanische Kirche zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Nikolaus. Diese Kirche wurde später mehrmals umgebaut.


Der heutige Kirchenbau entstand in nur siebenjähriger Bauzeit ab 1701 nach Plänen des römischen Jesuiten und Architekten Andrea Pozzo. Die Kuppel entstand wesentlich später, 1841.

Der Hochaltar trägt ein Bildnis des Heiligen Nikolaus, ihm ist die Kirche geweiht. 1949 schenkte Josef Plečnik dem Dom einen neuen Prunksitz für den Bischof, welchen er aus eigenen Mitteln finanziert hatte.

Bischofsitz von Plečnik, 1949

Hochaltar, Heiliger Nikolaus

Bemerkenswert sind die beiden Bronzeportale aus dem Jahre 1996. Damals kam Papst Johannes Paul II. anlässlich der Feier "1250 Jahre Christentum in Slowenien" in die Hauptstadt Sloweniens.

An seinen Besuch soll das sogenannte Ljubljana-Tor an der Südeite des Doms erinnern, welches die Geschichte des Bistums Ljubljana darstellt. Das bronzene Hauptportal im Westen zeigt die Geschichte des Christentums in Slowenien.

Beide Portale wurden vom Papst gesegnet.

Haupttor, 1996: 1250 Jahre Christentum in Slowenien

Ljubljana-Tor, 1996: Geschichte des Bistums Ljubljana

April 2006