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Personenkunde

Stammbaum der Habsburger

Stammbaum Habsburger       

Liebe Leser, der Stammbaum auf diesen Seiten sehen Sie die Verwandtschaftsverhältnisse verschiedener Familien.

Der Stammbaum wirkt beim Öffnen sehr unübersichtlich, aber mit Hilfe der Navigation (siehe Bild oben), mit der man die Ansicht vergrößern und verkleinern kann, ist der Stammbaum gut zu verwenden.

Jedenfalls ist jede Person leicht zu finden mit Hilfe der "Find - Suche" in der Navigation (rechts unten auf der Seite). Das Suchfeld zeigt sofort eine Auswahl von z.b. allen Personen namens "Karl". Unter Maria müssen Sie auch unter M. suchen, die sind manchmal abgekürzt (M.Theresia).

Hinweis: dies ist kein professioneller Stammbaum, so sind nicht alle Titeln in aller Ausführlichkeit angeführt (Erzherzog war eh jeder Habsburger...) .

 

Habsburg: Die halbierte Kaiserin Elisabeth: "in Bayern" und "von Bayern"

Habsburg: Albert von Sachsen-Teschen: wie viel Habsburgerblut lief durch seine Adern?

Habsburg: Albert von Sachsen-Teschen: Ein Erbe, zwei Adoptionen

 

 

Die halbierte Kaiserin Elisabeth: "in Bayern" und "von Bayern"

Stammbaum Sisi und Franz Joseph - Navigation Stammbaum

Hinweis: Am Stammbaum erscheinen die Generationen "verschoben". Die herzögliche Linie hatte allerdings bei den Geburten einen "Zahn zugelegt" und eine Generation mehr eingeschoben als die königliche Linie. Altersmäßig war Sisis Vater (c) passend zu ihrer Mutter (b).

Der Stammbaum zeigt die gemeinsamen bayrischen Wittelsbacher-Vorfahren von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph.

Pfalzgraf Friedrich von Pfalz-Zweibrücken (A), gilt als Begründer der bayrischen Königslinie. Sein Sohn Max. I.(2) wurde der erste König von Bayern. Anna Maria (1), die jüngere Schwester von Max I., wiederum heiratete den Wittelsbacher Wilhelm, erster Herzog in Bayern.

Die Unterscheidung "in" Bayern" für die herzögliche Linie und "von" Bayern für die königliche Linie erscheint uns heute menschlich banal, waren die Nachkommen beiderseits blutmäßig doch alle Kusins und Kusinen.

Von der königlichen Linie Max. I. (2) stammen die Geschwister Sophie von Bayern (a) mit ihrem Sohn Kaiser Franz Joseph und Ludovika von Bayern (b), mit ihrer Tochter Kaiserin Elisabeth.

Die nahe Verwandtschaft des Kaiserpaares, Kusin und Kusine 1. Grades, scheint heute unverantwortlich. Einige Jahre später, anläßlich der morganatischen Hochzeit des vorgesehenen Thronfolgers Erzherzog Ferdinand, legte Kaiser Franz Joseph eine Liste der heiratsfährigen Familien fest. Abgesehen von den Habsburgern waren darunter 15 "heimische" Fürstenhäuser wie Esterhazy, Schwarzenberg, Lobkowitz und weitere 33 Häuser außerhalb der Donaumonarchie wie Hohenlohe, Thurn und Taxis, Salm.

Mit Sohie von Bayern (a) kam durch ihren Gatten, dem Habsburger Franz Karl zumindest etwas frisches Blut dazu. Ihre Schwester Ludwovika von Bayern heiratete in die bayrisch-herzögliche Linie ein. Ihr Gatte Max. I. Herzog in Bayern war mit ihr über den Pfalzgrafen Friedrich (A) verwandt.

Fazit: Kaiserin Elisabeth war eine halbe "von Bayern" durch ihre Mutter und eine halbe "in Bayern" . Sisis Urgroßvater Friedrich war gleichzeitig der Großvater ihres Gattin Kaiser Franz Joseph.

 

 

 

Albert von Sachsen-Teschen: Wieviel Habsburgerblut lief durch seine Adern?

Die Mutter von Albert und die Mutter seiner Gattin Marie Christine waren Kusinen.

Stammbaum Habsburg-Teschen - Navigation Stammbaum

 

Herzog Albert von Sachsen-Teschen (2c) heiratete die Lieblingstochter von Kaiserin Maria Theresia (1b). Erzherzogin Marie Christine(1c) erblickte nämlich genau am 25. Geburtstag der Kaiserin das Licht der Welt. Oft werden sie dies wohl nicht miteinander gefeiert haben, denn damals waren solch Festivitäten zu den Namenstagen üblich.

Marie Christine war jedenfalls die einzige Tochter, die sich „einen Mann aussuchen“ durfte – wenn auch die Hochzeit erst nach ihres Vaters Tod stattfand, der nicht damit einverstanden gewesen wäre.

Der Auserwählte Albert von Sachsen-Teschen wurde als Königssohn geboren, aber er hatte kein Land, kein Geld, keine Macht (so sagt man..) – dafür umso mehr Liebe für Marie Christine.

Er war väterlicherseits der Enkel von Friedrich August I. dem Starken, Kurfürst von Sachsen, König von Polen, Großfürst Litauen und Sohn von Friedrich August II.

Alberts Mutter, Erzh. Maria Josepha (2b), war die Tochter von Kaiser Josef I., (2a) Bruder von Kaiser Karl VI. (1a), der wiederum Vater von Alberts Gattin Marie Christine war. .

Fazit: Marie Christine und Albert trugen gleich viel Habsburgerblut in sich. Sie hatten mütterlicherseits die gleichen Urgoßeltern: Kaiser Leopold I., der Türkenpoidl (A) und seine Gattin Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg (hier nicht am Bild).

 

 

 

Albert von Sachsen-Teschen: Ein Erbe, zwei Adoptionen

Stammbaum Habsburg-Teschen - Navigation Stammbaum

 

Kaserin Maria Theresia (1) hatte eine Lieblingstochter, Erzherzogin Marie Christine (2). Die beiden hatten den gleichen Geburtstag. Marie christine heiratete Herzog Herzog Albrecht von Sachsen-Teschen (2).

Dem Paar, wurde nur eine Tochter wurde geboren, ldie einen Tag nach der schweren Geburt verstarb. Danach konnte Marie Christine keine Kinder mehr austragen. Das Paar führte eine glückliche Ehe, Albert verlor seine geliebte Gattin weil diese bakteriell verseuchtes Wasser getrunken hatte. Er war todunglücklich und ließ für die Wiener Bevölkerung die "Albertinische Wasserleitung" legen: „Keiner soll so leiden wie ich“. An sie erinnert auch das großartige Grabmal in der Augustinerkirche, bestattet wurde sie in der Kapuzinergruft

Albert hatte nie wieder geheiratet, sondern sich nur noch intensiver seiner Kunstsammlung gewidmet. In seiner Residenz, heute Albertina genannt, ist ein Großteil seiner Sammlung zu sehen. Eines der berühmtesten Werke ist der „Hase“ von Albrecht Dürer. Im Auge des Hasen spiegelt sich das Maler-Atelierfenster wider, daher ist bekannt, dass er das Tier nicht auf der „grünen“ Wiese malte (zudem war sein Modell sicherlich nicht lebendig).

In Ermangelung von eigenen Kindern adoptierte Albert seinen Neffen Erzherzog Carl, den Sieger von Aspern (3), (Sohn von Kaiser Leopold II.). Er ist mit einem sehr gelungenen Reiterdenkmal am Heldenplatz, Hofburg, im Stadtbild bekannt. Ihm gegenüber reitet Prinz Eugen.

Erzherzog Carl hatte mit seiner protestantischen Gattin Henriette von Weilburg-Nassau viele Kinder, sein Sohn Erzherzog Albrecht (4) übernahm das väterliche Teschen-Erbe und bezog die Albertina, damals Palais Erzh. Albrecht genannt. Er sitzt hoch zu Roß vor dem Palais auf der Bastei.

Erzh. Albrecht hatte zwei Töchter, der einzig geborene Sohn starb früh. Daher adoptierte er seinen Neffen Erzherzog Friedrich (5), (Sohn seines Bruders Erzherzog Karl Ferdinand). Das gesamte Teschen-Erbe mit allen Gütern, dem Palais und der Kunstsammlung, machte Albrechts Neffen Erzherzog Friedrich zu einem der reichsten Männer der Monarchie. Er war der letzte Bewohner der Albertina, welches bis 1918 Palais Erzh. Friedrich hieß.

Das gesamte Erbe von Sachsen-Teschen blieb immer in Händen der Habsburger-Familie. Aber Albert war ja eh auch habsburgerblütig (siehe oben).

 

Links

wiki. Kaiserin Maria Theresia

wiki Albert von Sachsen-Teschen ........ wiki: Kaiser Leopold II

wiki Erzherzog Carl von Österreich-Teschen (adoptiert)

wiki Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen ............ wiki Erzherzog Karl Ferdinand

wiki Erzherzog Friedrich v. Österreich-Teschen (adoptiert)

Hinweise:

Das sind keine professionellen Stammbäume. Alle Angaben sind ohne Gewähr, auch sind nicht immer alle Titeln (z.b. Erzherzog, etc) genau angeführt. Da viele Frauennamen mit Maria beginnen, ist dies oftmals mit M. angeführt. Navigieren Sie mit dem Suchfeld (rechts unten).

 

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