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Home | Friedhöfe | Zentralfriedhof | Ehrengräber | Gruppe 40 | ABC | Nr. 77, Almassy

Susanne Almassy
Schauspielerin, 1916 - 2009

Susanne Almassy (eig. Kutschera)
Schauspielerin, 1916 - 2009

Zentralfriedhof, Gruppe 40, Nr. 77

"Ich bin überall ein bisschen ungern"

Die Offizierstochter Susanne Almassy wollte eigentlich die Diplomatenlaufbahn einschlagen, begann jedoch nach einem Intermezzo an der Musikakademie mit dem Schauspielunterricht.

Nach zwei Jahren schied sie aus der Akademie, um in Gera als "jugendliche Salondame und Liebhaberin" ihr Bühnendebüt zu feiern.

Danach kam sie über Chemnitz nach Hamburg, zunächst an das Schauspielhaus, dann an das Thalia-Theater.

Susanne Almassy
 

Sie spielte in Lustspielen und Komödien. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte sie ihren dauernden Wohnsitz nach Wien.
Stets bevorzugte sie das Wanderleben und die Herausforderung, sich immer wieder vor neuem Publikum zu bewähren, gegenüber der Geborgenheit in einem Ensemble.

"Ich bin überall ein bisschen ungern", zitiert sie Alfred Polgar. In Wien blieb sie jedoch dem Josefstädter Theater treu (seit 1948), spielte aber auch mehrmals am Burgtheater.

Die darstellerische Spannweite der großen Menschengestalterin ist breit. Sie hat 220 Frauenrollen verkörpert.

Almassy spielte Werke von Schnitzler, Shakespeare, moderne Rollen in Film und Fernsehen, und auch im Musical war sie zu sehen.

 
Susanne Almassy
Almassy mit Johannes Heesters
Almassy mit Hans Moser
Almassy mit Albin Skoda
Almassy starb im 93. Lebensjahr

Susanne war mit Rolf (Adolf) Kutschera verheiratet.

Erlernt hat auch er den Schauspielberuf, er war dann Regisseur und 20 Jahre lang Direktor am Theater an der Wien.

Unter ihm begann die Musical-Ära in Wien: My Fair Lady, Hello Dolly, Anatevka, Der Mann von La Mancha.
Mit 94 Jahren veröffentlichte er 2010 seine Biografie: "Glück gehabt - Meine Erinnerungen".

Rolf Kutschera (unten mit Dagmar Koller)
 
 

Lageplan Grabstätte

Link: Susanne Almassy - wiki