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Home | Friedhöfe | Zentralfriedhof | Ehrengräber | Gruppe 33 G | Nr. 4, Hausner

Ehrengräber Gruppe 33 G
Zentralfriedhof

Rudolf Hausner
Maler, 1912 - 1995  

Rudolf Hausner
Maler, 1912 - 1995

Zentralfriedhof, Gruppe 33 G, Nr. 4

Lageplan Gruppe 33 G

   

Der Maler und Grafiker wurde in Wien geboren und studierte von 1931 bis 1936 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Seine erste künstlerische Phase war von Impressionismus und Expressionismus beeinflusst. Ab 1938 erhielt er als "entarteter Künstler" Ausstellungsverbot. 1941 bis 1943 leistete er Kiregsdienst und machte in der Slowakei erste Erfahrungen von unbewussten Projektionen ("Tatrablick"), an die sein weiteres künstlerisches Werk durch die Umsetzung psychologischer Erfahrungen anschloss. In einem Blockhaus eingeschneit, sah er bei der Betrachtung der Holzwände Bilder wie im Kino, die er im Kopf behielt und malte. In den letzten Kriegsjahren arbeitete er als technischer Zeichner für die Rüstungsindustrie.

1946 war Hausner gemeinsam mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter und Fritz Jantschka Begründer einer surrealistischen Gruppe im Art-Club, der sich später Anton Lehmden und Arik Brauer anschlossen und aus der 1959 die Wiener Schule des Phantastischen Realismus hervorging.

Von 1948 bis 1951 entwickelte Hausner die Motive "Adam", "Anima" und "Narrenhut" als ständig wiederkehrende Themen seiner Malerei, in der er sich mit sich selbst - seinen Erfahrungen und Begegnungen mit sich und der Welt - in wiederholender Symbolik auseinandersetzte. Sein Adam wuchs aber über das Biografisch-Persönliche hinaus und wurde ein Modell der Zeit: Mit Adam waren alle gemeint.

Rudolf Hausner heiratete 1951 in dritter Ehe Hermine Jedlicka, mit der er eine Tochter Xenia hatte. Ab 1966 war er Hochschulprofessor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er starb 1995 im 81. Lebensjahr in Mödling.