Hinweis 1
Der Schriftsteller Arthur Schnitzler war über seine Großmutter mit den Besitzern des Palais verwandt.
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Als Zeichen der Wachsamkeit sind am Eingangsportal
des Palais zwei Hunde mit Knochen angebracht. |
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Hinweis 2
Seine ersten beiden Frauen des Erbauers starben jeweils nach kurzer Ehe.
Erst mit der dritten konnte er einen dauerhaften Hausstand gründen und wurde Vater von sieben Kindern.
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Der Hausherr, Vater von 7 Kindern. |
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Hinweis 3
Anders als bei anderen begüterten Familien, welche die Beletage für sich nutzten und die Wohnungen darüber vermieteten, war im Palais der erste Stock mit diversen Luxusräumen vollends belegt und bot gar keinen Platz zum Wohnen.
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Das Stiegenhaus |
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Hinweis 4
Das Palais wurde von 1862 - 64 von den Architekten Johann Julius Romano von Ringe und August Schwendenwein erbaut.
Im Innenhof wurde ein Brunnen gegraben, von wo das Wasser in einen großen Vorratsbehälter auf das
Dach gepumpt werden konnte und somit das ganze Haus versorgte.
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Der Innenhof |
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Hinweis 5
Neben seinen zahlreichen beruflichen Ämtern profilierte sich der Erbauer auch als Mäzen und Gründer.
Er war maßgeblich beteiligt an den Gründungen des Wiener Stadttheaters, der Handelsakademie,
des Künstlerhauses, sowie an der Errichtung des Schillerdenkmals.
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Handelsakademie und Künstlerhaus am Karlsplatz |
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Hinweis 6
Der Börsenkrach von 1873, der andere bedeutende Familien in den Untergang riss,
hinterließ in der Familiengeschichte keine nennenswerte Zäsur.
Die private Bildersammlung des Besitzers konnte dem Vergleich mit einem Museum standhalten:
Die Galerie enthielt unter anderem Werke von Rembrandt und Waldmüller.
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schmiedeeiserne Tür zum Innenhof |
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Hinweis 7
Der Onkel des Erbauers, "Onkel Philipp", hatte den Adelstitel in die Familie eingebracht,
er war der erste geadelte ungarische Jude.
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Wappen über dem Hausportal |
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Hinweis 8
Als der Erbauer Anfang der 1880er-Jahre in seiner Lainzer Villa starb, veräußerten seine Erben so gut wie alles.
Seine Witwe löste die Firma auf, und auch das Palais ging in andere Hände über.
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Bei diesem Palais blieb die Bogenform der Auslagen im Erdgeschoss -
die anderswo meist einer modernen Schaufenstergestaltung zum Opfer fiel – bis heute erhalten. |
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Die Familie hatte ihr Palais direkt neben dem Hofgarten (ht. Burggarten) erbauen lassen, beim heutigen Goethe-Denkmal.
Da der Hofgarten allein der kaiserlichen Familie offenstand, hatten die Besitzer des Palais das einzigartige Privileg,
dem Kaiser
von oben in seinen Privatgarten blicken zu können.
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Goethe-Denkmal |
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Hinweis 10
Wie heißt das gesuchte Palais an der Ringstraße?
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Juli 2008
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  Falsch   
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  Richtig!   
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Palais Schey
Opernring 8/Goethegasse 3 |
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Eingang Palais Schey |
Grabmal Friedrich Schey am Zentralfriedhof, Tor 1
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Juli 2008 |