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Die jüdische Kultusgemeinde plante bereits 1919 die Errichtung eines Heldendenkmals für die gefallenen jüdischen Soldaten Wiens, das auf der neuangelegten Gruppe 76 B aufgestellt werden sollte, wo 140 Offiziere und 310 Unteroffiziere und Soldaten bestattet sind.
Ein lange geplanter Wettbewerb wurde aus verschiedenen Gründen erst 1926 ausgeschrieben. Die Jury traf 1926 unter der Leitung von Clemens Holzmeister ihre Entscheidung.
Das Jüdische Kriegerdenkmal - ein achteckiger Wehrturm mit Zinnen - ist heute noch ein progressiver Bau, der sich von der von üblichen Kriegerdenkmälern in seiner Konzeption wesentlich unterscheidet. Es wurde nach Plänen von Leopold Ponzen erbaut und 1929 enthüllt.
Im Inneren des Turms sind auf 7 Marmortafeln die Namen der Gefallenen festgehalten. |