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DDR. Eugen von Mühlfeld
Rechtsanwalt, Politiker, 1810-1868
Zentralfriedhof, Gruppe 32 A, Nr. 2
Grabmal von Vinzenz Pilz
Lageplan Gruppe 32 A |
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Eugen Alexander Megerle von Mühlfeld wurde 1810 in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Universität (Dr. phil., Dr. jur.) und ließ sich dann als Rechtsanwalt (Hof- und Gerichtsadvokat) nieder. Er heiratete und wandte sich der Politik zu: 1848 war er Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung.
Der dortige Aufenthalt beeinflusste sein Privatleben, denn von dort brachte er seine Geliebte, mit der er drei Kinder hatte, mit nach Wien. Nun musste er fortan für zwei Haushalte sorgen. Obwohl er einer der erfolgreichsten Advokaten Wiens war, und über eine vermögende Klientel verfügte, stand er stets am Rand des Bankrotts.
Megerle wurde Präsident der Wiener Advokatenkammer, und war weiterhin in der Politik als Gemeinderat, später als Abgeordneter des Reichsrates, tätig. Er plädierte für die Abschaffung der Todesstrafe und die Einrichtung von Schwurgerichten. Megerle starb 1868 in Hietzing. |
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Eugen Alexander Mühlfeld |
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Die Mühlfeldgasse im 2. Bezirk wurde nach Eugen Alexander und seinem Bruder Karl Mühlfeld benannt. Sein Bruder, Kustos am k. k. Naturalien-Cabinet, besaß eine sehr bedeutende private Naturwissenschaftliche Sammlung, die zu den Sehenswürdigkeiten Wiens zählten (über 3000 Mineralien, über 10 000 Insekten, sowie fast 2000 Conchylien). Karl war auch ein bekannter Münzsammler (der Großvater war Kustos im Mineralienkabinett), betätigte sich als Fachschriftsteller und initiierte Aufführungen im sog. Mühlfeldtheater (18., Gentzgasse 17). Es war ein privates Liebhabertheater in dem von 1826-1840 hauptsächlich Werke von Schiller aufgeführt wurden. |
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Münzkabinett im KHM |
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