Otto Probst, Lithograph, wurde als Funktionär der Revolutionären Sozialsten 1935 verhaftet und war Angeklagter im Sozialistenprozeß 1936.
Am 22. August 1939 verhaftete ihn die Gestapo im Zuge der Aktion gegen die Revolutionären Sozialisten. Vom September 1939 bis Juni 1943 war Probst Häftling in KZ Buchenwald, anschließend wurde er einer Strafkompanie der Deutschen Wehrmacht an der' Ostfront zugeteilt.
Ab 1945 war Probst Abgeordneter zum Nationalrat, von 1946 bis 1970 Zentralsekretär der SPÖ und anschließend vier Jahre Obmann der SPÖ Wien. Probst starb am 22. Dezember 1978, 1987 wurde die Otto Probst-Straße nach ihm benannt (10. Bezirk), 1989 folgte im gleichen Bezirk der Otto Probst-Platz. |